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Un grand success per la OLG Coira

Gestern um 18.00 Uhr war dann der grosse Spuck vorbei. Die 1800 OL-Läuferinnen und -läufer welche für zwei Tage Salouf und das Oberhalbstein "belagert" hatten, waren wohl mehrheitlich glücklich und zufrieden von dannen gezogen.

Zurück blieben müde Organisatoren und Helfer, welche nicht recht wussten, ob man nun feiern oder  sich so schnell wie möglich eine Dusche und ein Bett suchen soll. Manchem Ressortchef wird wohl ein grosser Stein vom Herzen gefallen sein.


Ohne grössere Verletzungen oder technischen Zwischenfälle waren die Schweizermeisterschaften im OL viel zu schnell vorbeigegangen und zurück bleiben hoffentlich viele gute Erinnerungen an Salouf und die flotten Saloufer.
Fest steht, hätte man die Meisterschaften wie geplant im 1987 durchführen können, wäre der Aufwand der Organsatorien sowie die Ansprüche der Läufer sicher geringer gewesen. Zurück bleibt die Frage, ob wir in Zukunft noch gewillt sind, soviele Läufer zum Wald zu bringen oder ob wir solche OL-Monsteranlässe in Zukunft nicht in Bergdörfern, sondern in den Stadtwäldern durchführen werden?

Die Mehrheit der Sportler war aber vollen Lobes für die perfekte -wenn auch in einem Bergdorf nicht ganz einfache- Organisation und den wunderschönen Wald. Erfreut zeigten sich auch die Mitorganisatoren der örtlichen Vereine unter der Leitung von Toni Sonder und der Präsident des Patronatskomitee Grossrat Leo Thomman, welcher den Anlass als perfekte Werbung für die Region bezeichneten. Dazu Daniel Albertin (Gemeindepräsident von Mon): "Ich gratuliere der OLG Chur und dir Silvio für dieses SUPER Wochenende, das Ihr in unser Region durchgeführt habt. Das war ein Riesenerfolg."
Viel Freude herrschte bei den Einheimischen und den wenigen romanischsprechenden Läuferinnen und Läufer: Endlich war auch die vierte Landessprache in der OL-Szene zumindest ansatzweise vertreten worden. Denn "tgi che sa rumantsch sa dapli".

Trotz medialer Konkurenz zum eidgenössichen Schwingerfest, dem immerwährenden Fussball und dem Churerfest berichteten zahlreiche Medien über das Meisterschaftswochenende. Unter anderem ist hier der Beitrag von Radio Rumantsch zum Nachhören mit tollen Interviews von Simone Niggli, Matthias Merz und unserem Clubmitglied Riet Gordon.

Die technisch äusserst anspruchsvollen Bahnen und die zunehmend hohen Temperaturen forderten ihren Tribut. Viele der 1800 Breitsportler im Alter von 10 bis 85 Jahren kamen mit zum Teil hohen Laufzeiten und physisch gezeichnet im Ziel an. Abgesehen von einigen Hitzeschlägen verzeichneten die drei Präsenzärzte vor Ort aber nur kleinere Bagatellfälle. Für die Langdistanz-SM (Nomen est omen) verantwortlich zeichneten sich der hoffnungsvolle Bündner Elitekaderathlet Philipp Sauter zusammen mit seinem Bruder Markus.

Aufgrund des zu Recht für die OLG Chur auferlegten Startverbotes war die Churer Medaillenausbeute auch gleich Null. Ursi Ruppenthal und Riet Gordon retteten mit ihrem 4. Rängen die Ehre des Clubs.

Eine kleine Auswahl von Fotos

Rangliste